Sonderausstellung: OMID ist mein NAME – und der steht für HOFFNUNG

Erinnerungsstücke an GEFÄNGNIS und FLUCHT, Iran 1981-1988

Vom 11.03. bis zum 31.10. zeigen wir in unseren Räumen die Ausstellung "Omid ist mein Name". Die Ausstellung ist bemüht für die persönlichen Erinnerungen an eine Epoche der erbarmungslosen Repression im Iran einen angemessenen Raum zu öffnen - ein Raum des öffentlichen Gedenkens und zugleich der intimen Trauer, wo das Erinnern zu einem Akt der Aufklärung wird aber auch die unmittelbare Wahrnehmung der Tragödie ermöglicht. 

Die Ausstellung OMID erzählt Geschichten, die den Rahmen der Realität und des Alltags hierzulande sprengen. Und doch sind es Geschichten junger Bürger dieses Landes. Sie kämpfen um Themen, die sie schier zerreißen. Die Ausstellung möchte diese Themen aufnehmen,  in der Hoffnung, dass sie die Barrieren der Fremdheit durchbrechen und Teil des kollektiven Gedächtnisses werden.

Weitere Informationen und das Begleitprogramm finden Sie im Flyer zur Ausstellung. Download


NEU: »Anne Franks Geschichte« für interaktive Whiteboards

(Foto: Anne Frank Haus/Charlotte Bogaert)

Als Ergänzung zu den bestehenden Angeboten, Ausstellungen und Materialien hat das Anne Frank Haus gemeinsam mit der Jugenbegegnunsstätte Anne Frank und dem Anne Frank Zentrum erstmals Unterrichtsmaterial für interaktive Whiteboards entwickelt.  

Es eignet sich für den Geschichts-, Sach-, Deutsch-, Religions- oder Ethikunterricht der Klassen 5 und 6 und soll Lehrkräfte dabei unterstützen, in Anne Franks Lebensgeschichte einzuführen und diese historisch zu kontextualisieren.

Das Material kann kostenlos auf unserer Seite heruntergeladen werden! mehr 

Am Donnerstag den 8. März wird das neue Unterrichtsmaterial zum ersten Mal für Lehrer in Frankfurt anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels vorgestellt. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Donnerstag, 8. März, 11.30 Uhr

Anne Frank Schule, Fritz-Tarnow-Straße 29, 60320 Frankfurt am Main


Tagung: Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Bildungsansatz Alltagskultur

Antisemitismus ist kein Randgruppen- oder Minderheitenphänomen, sondern funktioniert herkunfts- und schichtenübergreifend. Gleichzeitig bringt die Migrationsgesellschaft mit ihren vielfältigen Identitäts- und Geschichtsbezügen neue Spannungsfelder mit sich. Auf einer Tagung am 03. und 04. Mai möchten wir die damit verbundene Frage nach alltagskulturellen Aspekten in den Mittelpunkt stellen. mehr