Beratung

Die Jugendbegegnungsstätte Anne Frank bietet zusätzlich zu ihrem regulären pädagogischen Angebot auch Beratungen für Einzelpersonen, Gruppen von Jugendlichen und MultiplikatorInnen an. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Unterstützung im Umgang mit Diskriminierung, Rassismus, Rechtsextremismus oder Antisemitismus brauchen. Dies kann die Auseinandersetzung mit und kollegiale Beratung zu gängigen Schimpfwörtern bis hin zum Umgang mit rechtsextremen Vorfällen beinhalten. Wir können Einzelpersonen und Gruppen auf der Suche nach Schutz vor Angriffen auf die eigene Person und auf Demokratie- und Menschenfeindlichkeit begleiten, nach möglichen Unterstützern zu suchen oder ein Unterstützersystem aufzubauen. Dabei orientieren wir uns primär am Schutz der Betroffenen, an Unterstützungsmöglichkeiten für diese und an der Stärkung von Engagierten. Ziel dabei ist die Stärkung ziviler Kräfte.

Seit 2007 sind wir Teil des beratungsNetzwerk hessen - Mobile Intervention gegen Rechtsextremismus. Dadurch ist es möglich einen Teil unserer Beratungen (Begleitung im Beratungsprozess, Beratungsgespräche und Fortbildungen) kostenfrei in Anspruch zu nehmen.

Teil des Beratungsprozesses ist eine Auftragsklärung mit den Beratungsnehmern, eine Situations- und Ressourcenanalyse, sowie die kontinuierliche Begleitung im Beratungsprozess.