Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft entgegentreten

Seit Januar 2011 läuft das Projekt „Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft entgegentreten“, das durch die Stadt Frankfurt und die Sebastian Cobler Stiftung gefördert wird. Das Projekt richtet sich primär an Lehrer_innen und Multiplikator_innen. Die Jugendbegegnungsstätte Anne Frank erhielt in den letzten Jahren verstärkt Anfragen von Lehrer_innen, Jugend- und Sozialarbeiter_innen, die fachkundige Beratung und pädagogische Unterstützung im Umgang mit Antisemitismus suchen. Häufig wird von der alltäglichen Verwendung des heute gängigen Schimpfwortes „Du Jude“ bis hin zu unterschwelligen oder direkten antisemitischen Stereotypen und Verschwörungstheorien berichtet. Auch die im Fachdiskurs benannten sekundären Formen des Antisemitismus treten unterschwellig zum Vorschein. Den Anfragen der Pädagog_innen konnten wir bisher nur in geringem Umfang gerecht werden, da uns bisher die ausreichenden finanziellen Mittel fehlten. Das Projekt „Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft entgegentreten“ ermöglicht uns, kostenfreie  Angebote zu machen und unsere Arbeit zu erweitern. Es soll Pädagog_innen über die spezifischen Merkmale des Antisemitismus informieren und Wege im Umgang mit antisemitischen Feindbildern aufzeigen, sowie methodische Anregungen zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus vermitteln. Die Veröffentlichung eines Materialheftes zur Fortbildungsreihe enthält Hintergrundinformationen zu aktueller Forschung und Empfehlungen für Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus.  

Hinweise zum aktuellen Fortbildungsprogramm finden sie hier

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