

Das Modellprojekt „Kinderrechte global und lokal – Jugendliche bewegen Frankfurt“ richtet sich an junge Menschen, die in Frankfurt leben, hier zur Schule gehen, diese Stadt prägen und täglich mitgestalten. Das Projekt orientiert sich an ihren (Menschen-)Rechten, so wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 verankert sind. Kinder und Jugendliche werden in dieser explizit als (Rechts-) Subjekte anerkannt. Innovativ beschreibt sie nicht nur die Kinderrechte auf Schutz und Fürsorge, Bildung und Förderung, sondern auch auf Meinungsbildung und Mitbestimmung. Dieser Aspekt bildet den Schwerpunkt des Projektes: Die Jugendlichen sollen durch die Auseinandersetzung mit den Menschenrechten bestärkt und motiviert werden ihre Rechte in ihrem Lebensumfeld einzufordern. Im Modellprojekt werden wir uns zunächst an zwei Tagen (4-stündige Workshops, die in der JBS stattfinden) gemeinsam mit den Jugendlichen dem Thema Menschenrechte widmen. Zentrale Fragen: Was verbinde ich persönlich mit Menschenrechten? Wie sind die Menschenrechte formuliert worden und welche Rolle hatten dabei soziale Bewegungen? Was genau sind Kinderrechte und spielen sie in meinem Alltag eine Rolle? Werden Menschenrechte immer geschützt und was kann ich selbst dafür tun? Im Anschluss an diese Projekttage werden die Themen mit den jeweils interessierten und motivierten Jugendlichen in langfristigeren Formaten (Arbeitsgemeinschaften, Wahlpflichtunterricht, Unterrichtsreihen etc.) vertieft und kleinere Projekte im lokalen Umfeld geplant und umgesetzt. Wir orientieren uns dabei immer an den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden.
Das Projekt wird von der Sebastian-Cobler-Stiftung und der Initiative „Weißt du wer ich bin?“ gefördert.